Wir stellen unsere Publikationen vor. Hier finden Sie eine große Auswahl von Editionen, die eng mit dem Wirken des Literaturforums verbunden sind.
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Müller Brecht Theater
Brecht-Tage 2009 – Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Müller und Brecht – jenseits des universitären Diskurses.
Müller Brecht Theater
Müller Brecht Theater![]() Brecht-Tage 2009 – Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Müller und Brecht – jenseits des universitären Diskurses.
Mit Beiträgen von Frank Castorf, Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Rimini Protokoll, Theodoros Terzopoulos u. a. Das Verhältnis von Heiner Müller zu Brecht ist als das von Schüler und Lehrer, später als das von Erbnehmer und Erblasser, zuletzt aber auch als eines der zunehmenden Entfremdung, des Unterschieds, beschrieben worden. Wo verläuft die Grenzlinie, die beide Dichter trennt, wo treten Gemeinsamkeiten zutage? Diese Ambivalenz von bereinstimmung und Differenz war Thema der Brecht-Tage 2009 im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin. Namhafte in- und ausländische Theatermacher, die sich in ihrer künstlerischen Praxis auf ästhetische Theoreme des einen oder des anderen beziehen, haben in Gesprächen und Diskussionen das Terrain sondiert und die sehr lebendige Einbindung der Theorien Brechts und Müllers in die eigene künstlerische Auseinandersetzung beschrieben. Denn: „Brecht (und Müller) gebrauchen, ohne ihn (sie) zu kritisieren, ist Verrat.” Diskussionen mit Frank Castorf, Wolfgang Engler, Dimiter Gotscheff, Adel Karasholi, Wojtek Klemm, Mark Lammert, Armin Petras, René Pollesch, Rimini Protokoll und Theodoros Terzopoulos u. a.
16 €
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„Sich aussetzen. Das Wort ergreifen“ – Texte und Bilder zum 80. Geburtstag von Christa Wolf
Hrsg. von Therese Hörnigk im Auftrag des Literaturforums im Brecht-Haus und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Seehandlung
„Sich aussetzen. Das Wort ergreifen“ – Texte und Bilder zum 80. Geburtstag von Christa Wolf
„Sich aussetzen. Das Wort ergreifen“ – Texte und Bilder zum 80. Geburtstag von Christa Wolf![]() Hrsg. von Therese Hörnigk im Auftrag des Literaturforums im Brecht-Haus und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Seehandlung
Im Auftrag des Literaturforums im Brecht-Haus und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Seehandlung. Christa Wolf zum 80. Geburtstag am 18. März 2009: Freunde, Schriftsteller, bildende Künstler, Politiker, Journalisten schreiben zu diesem Anlass. Immer wieder thematisiert Christa Wolf in ihrem Werk die Hoffnungen und Ängste der Menschen vor dem Hintergrund sozialer und historischer Zwänge. Das Aufbegehren gegen Fremdbestimmung sowie ein unbedingtes Plädoyer für die Besinnung des Individuums auf seine Fähigkeiten sind ihren Texten eingeschrieben. Sie sind eine Ermutigung, den eigenen – auch den geschlechtsspezifischen Wahrnehmungen zu trauen. Therese Hörnigk hat über 70 deutschsprachige und internationale Schriftstellerinnen- und Schriftstellerkollegen, bildende Künstler, Freunde, sowie Personen des öffentlichen Lebens um Originaltexte und Grafiken für Christa Wolf zum achtzigsten Geburtstag gebeten. Mit Beiträgen u. a. von: Egon Bahr, Volker Braun, Daniela Dahn, Günter Grass, Durs Grünbein, Gregor Gysi, Peter Härtling, Christoph Hein, Martin Hoff mann, Angela Krauß, Ursula Krechel, Friederike Mayröcker, Steffen Mensching, Adolf Muschg, Bert Papenfuß, Nuria Quevedo, Helga Schütz, Uwe Timm, Klaus Wowereit, Dorothea Grünzweig, Ingo Schulze.
Leider vergriffen
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Recherchen 66: Das Angesicht der Erde - Brechts Ästhetik der Natur. Brecht-Tage 2008
Herausgegeben von Sebastian Kleinschmidt
Recherchen 66: Das Angesicht der Erde - Brechts Ästhetik der Natur. Brecht-Tage 2008
Recherchen 66: Das Angesicht der Erde - Brechts Ästhetik der Natur. Brecht-Tage 2008![]() Herausgegeben von Sebastian Kleinschmidt
Brechts Ästhetik der Natur war Thema der 30. Brecht-Tage im Februar 2008 im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin. Brecht ist nicht gerade ein Dichter der Naturhinwendung, einer, der vornehmlich Pflanzen und Tiere, Landschaften und Jahreszeiten besingt. Er gilt eher als ein Dichter der Naturabwendung. Laut Benjamin war er Urbanist, der erste bedeutende deutsche Lyriker, „der vom städtischen Menschen etwas zu sagen hatte”. Und der städtische Mensch ist ein Mensch der Gesellschaft, nicht der Natur. Berühmt ist sein Diktum „Was sind das für Zeiten, wo / Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist / Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt”. Natur als Gegenstand der Poesie, so die Botschaft, ist nur zulässig, wenn das gesellschaftliche Unheil aufgezeigt wird. Nun könnte es aber sein, dass gesellschaftliches Unheil künftig direkt durch Naturunheil hervorgerufen wird. Augenscheinlich befindet sich das Mensch-Natur-Verhältnis in einer Krise. Wir leben mehr und mehr in der Angst, dass uns Wetter und Klima bald dafür bestrafen werden, dass wir zu weit gegangen sind in der industriellen Naturausbeutung. Brechts Naturverhältnis wird vor diesem Hintergrund beleuchtet. Mit Texten von Holger Teschke, Peter Geist, Gerd Irrlitz, Valentina Di Rosa und Ursula Heukenkamp.
12 €
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Recherchen 65: „Ich wohne fast so hoch wie er“ – Margarete Steffin und Bertolt Brecht
Herausgegeben von Sabine Kebir
Recherchen 65: „Ich wohne fast so hoch wie er“ – Margarete Steffin und Bertolt Brecht
Recherchen 65: „Ich wohne fast so hoch wie er“ – Margarete Steffin und Bertolt Brecht![]() Herausgegeben von Sabine Kebir
Wer war Margarete Steffin, geboren 1908 in Berlin-Rummelsburg, gestorben 1941 im Moskauer Exil? Zweifellos ein großes dichterisches Talent, das in der Arbeiterkulturbewegung der zwanziger Jahre auch zur schauspielerischen Größe heranwuchs. Später, so der Mythos, wurde sie zu einem der ausgebeuteten weiblichen Opfer Bertolt Brechts: Geliebte und „Hauslektorin” im skandinavischen Exil. Ohne sie wären mache seiner Stücke wohl ärmer ausgefallen. Der Band „Ich wohne fast so hoch wie er”, der die Beiträge einer zu ihrem 100. Geburtstag veranstalteten internationalen Tagung im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin versammelt, lotet bislang wenig beachtete Seiten von Steffins Persönlichkeit und ihren Aktivitäten aus: darunter besonders den dichterischen Dialog zwischen ihr und Brecht sowie ihr Leben und ihre Arbeit im skandinavischen Exil für andere Autoren, deren Werke sie ins Deutsche übersetzte. Mit einer Bibliographie ihrer Publikationen und Texten von Margarete Steffin.
16 €
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Recherchen 14: JEANS, ROCK & VIETNAM - Amerikanische Kultur in der DDR
Hrsg. von Therese Hörnigk und Alexander Stephan
Recherchen 14: JEANS, ROCK & VIETNAM - Amerikanische Kultur in der DDR
Recherchen 14: JEANS, ROCK & VIETNAM - Amerikanische Kultur in der DDR![]() Hrsg. von Therese Hörnigk und Alexander Stephan
Bislang ist die Geschichte der US-Kultur in der DDR noch nicht geschrieben worden, so wie übrigens auch Amerikanisierung und Anti-Amerikanismus der westdeutschen Nachkriegskultur erst in Bruchstücken aufgearbeitet sind. Ein paar wissenschaftliche Untersuchungen zur Geschichte der Amerikastudien an den Universitäten der DDR; ein erster Versuch, Amerikanisierung und Sowjetisierung zu vergleichen; Einführungen in DDR-Rock und Es muss nicht erklärt werden, dass der vorliegende Band, der auf einer internationalen Tagung im Literaturforum im Brecht-Haus zu Berlin basiert, keine zusammenhängende Geschichte der US-Kultur in der DDR bieten kann. Er vermag noch nicht einmal die größten weißen Flecken auf der Landkarte der amerikanisch-ostdeutschen Kulturbeziehungen zu schließen. Wohl aber hoffen die Herausgeber, dass die verschiedenen Beiträge möglichst viele Leserinnen und Leser dazu ermutigen, über ihre eigene Vergangenheit nachzudenken bzw. an der Erstellung des Bildes von der Aneignung, Kreolisierung und Zurückweisung amerikanischer Einflüsse auf »die andere« deutsche Nachkriegskultur mitzuwirken.
10 €
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Recherchen 11: BRECHTS GLAUBE - Brecht-Dialog 2002
Hrsg. von Sebastian Kleinschmidt und Therese Hörnigk
Recherchen 11: BRECHTS GLAUBE - Brecht-Dialog 2002
Recherchen 11: BRECHTS GLAUBE - Brecht-Dialog 2002![]() Hrsg. von Sebastian Kleinschmidt und Therese Hörnigk
Vom 10. bis 15. Februar fanden im Literaturforum im Brecht-Haus die Brecht-Tage 2002 statt. Sie wandten sich einer Problematik zu, die in der Geschichte dieses traditionsreichen Kolloqiums bisher nicht erörtert worden war, der Gretchen-Frage nämlich, an Brecht gestellt: »Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion? / Du bist ein herzlich guter Mann, / Allein ich glaub’, du hältst nicht viel davon.« Das Thema lautete: BRECHTS GLAUBE…. Aus theologischer Perspektive wird man nicht sagen können, dass Brecht einen Glauben besaß. Doch gerade das glaubenslose 20. Jahrhundert, das Zeitalter der ideenfixierten, auf Rationalität pochenden Leidenschaft, zeigt, wie schnell eine vom Zweifel abgeschirmte Überzeugung in Glauben umschlagen kann. In einen Glauben, der die unterdrückten Zweifel nicht löst, sondern verzehrt. So dass am Ende nicht wir es sind, die eine Überzeugung besitzen, sondern die Überzeugung es ist, die uns besitzt. Glaube umgreift mehr als religiöses Begehren und ein Bewegtsein von der Gottesfrage. Kein Mensch kommt ohne Glauben durch die Welt. Goethe: »Das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Unglaubens und Glaubens.« ... »Wer den Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt nicht versteht oder verstehen will«, schreibt rückblickend Eric Hobsbawm, »der kann die moderne Geschichte nicht begreifen.« Das gilt auch für das Begreifen Brechts. Und, vielleicht in anderer Weise, auch für das Erkennen unseres Abstands zu ihm. Eines Abstands, der selbst mit der Frage zu tun hat, woran wir denn glauben und woran nicht.
10 €
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Recherchen 10: Friedrich Dieckmann. "DIE FREIHEIT - EIN AUGENBLICK" - Texte aus vier Jahrzehnten
Hrsg. von Therese Hörnigk und Sebastian Kleinschmidt
Recherchen 10: Friedrich Dieckmann. "DIE FREIHEIT - EIN AUGENBLICK" - Texte aus vier Jahrzehnten
Recherchen 10: Friedrich Dieckmann. "DIE FREIHEIT - EIN AUGENBLICK" - Texte aus vier Jahrzehnten![]() Hrsg. von Therese Hörnigk und Sebastian Kleinschmidt
Freiheitssinn ist eine Charakterfrage, und Kraft der Selbstbestimmung ein Vermögen von Reife. Friedrich Dieckmann besitzt beides in hohem Maße. Drei Jahrzehnte Autorschaft unter DDR-Bedingungen waren nicht unbedingt eine gute Schule, aber wahrlich eine harte Prüfung. Doch wer hätte ernstlich gedacht, dass innere Freiheit sich auch unter den Auspizien äußerer Freiheit zu bewähren hat? ... Ein feiner Sinn für Benennungen, Beschreibungen und Bewertungen sowie die Überzeugung, dass den Komplikationen, mit denen wir es im Prozess der deutschen Einheit zu tun haben, spezifische Bewusstseinsfallen zugrunde liegen, in die man aus Vorurteil, Anmaßung oder falscher Parteinahme gerät, zwingen ihn immer wieder zur Gegenrede. Doch nicht Rechthaben ist sein Ziel, sondern Entkrampfung, Befreiung aus Gefangenschaften, Aufstören aus der Gedanken Trägheit.
16 €
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Recherchen 8: Jost Hermand. „DAS EWIG-BÜRGERLICHE WIDERT MICH AN.“ - Brecht-Aufsätze
Recherchen 8: Jost Hermand. „DAS EWIG-BÜRGERLICHE WIDERT MICH AN.“ - Brecht-Aufsätze
Recherchen 8: Jost Hermand. „DAS EWIG-BÜRGERLICHE WIDERT MICH AN.“ - Brecht-Aufsätze![]() Die Brecht-Tage, die im Jahr 2000 unter dem provozierenden Titel »Braun gleich rot?« im Literaturforum im Brecht-Haus in der Chausseestraße stattfanden, lösten wegen der äußerst gemischten Teilnehmergruppen recht scharfe, ja persönlich verletzende Debatten aus. Vor allem im Hinblick auf Brechts Einstellung zu Stalin und zur Judenfrage kamen immer wieder Aggressionen hoch, deren Vorurteilsstruktur noch von den Klischees des Kalten Krieges bestimmt waren…. Vielleicht ist Brecht doch kein »wirkungsloser Klassiker«, wie ihm auf Seiten hämisch lächelnder Konservativer seit langem nachgesagt wird. Hoffen wir statt dessen, dass seine Werke noch immer jene »Salve Zukunft« enthalten, wie es in einem der letzten Brecht-Aufsätze von Klaus Völker heißt, die eine Beschäftigung mit ihnen überhaupt erst sinnvoll macht.
10 €
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Arbeitsbuch - Einar Schleef
Hrsg. von Gabriele Gericke, Harald Müller und Hans-Ulrich Müller-Schwefe
Arbeitsbuch - Einar Schleef
Arbeitsbuch - Einar Schleef![]() Hrsg. von Gabriele Gericke, Harald Müller und Hans-Ulrich Müller-Schwefe
… Schleef erreicht diese Qualität des Ur-Theaters durch die körperliche und affektive Intensität von Mimesis im ursprünglichen Sinn des Worts: Das griechische mimeisthai heißt zunächst nicht nachahmen, sondern tänzerisch darstellen. Schleefs Theater ist Tanz, heftiger, bedrohlicher Tanz der Körper und der Worte, der mehr über die Gewalt in unseren Städten erzählt als andere durch lange Fabeln: “theatrales” Theater, nicht literarisches, wenngleich im Umgang mit den literarischen Texten, hört und sieht man nur genau hin, differenziert und subtil. Der Zuschauer des Schleef-Theaters spürt in dessen besten Augenblicken unabweisbar etwas von der Gewalt, dem Gewaltbedürfnis, dem Nein, das sich in periodischem Aufflammen gegen die enttheatralisierte, verwaltete Gesellschaft der Sachzwänge und des politischen Zynismus richtet, in den Straßen der Metropolen, vor den Außenmauern des Theaters. (Hans-Thies Lehmann, 1989)
15 €
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Recherchen 7: Martin Linzer. „ICH WAR IMMER EIN OPPORTUNIST ...“
12 Gespräche über Theater und das Leben in der DDR, über geliebte und ungeliebte Zeitgenossen aufgezeichnet von Nikolaus Merck.
Recherchen 7: Martin Linzer. „ICH WAR IMMER EIN OPPORTUNIST ...“
Recherchen 7: Martin Linzer. „ICH WAR IMMER EIN OPPORTUNIST ...“![]() 12 Gespräche über Theater und das Leben in der DDR, über geliebte und ungeliebte Zeitgenossen aufgezeichnet von Nikolaus Merck.
Der 1931 in Berlin geborene Theaterkritiker Martin Linzer gehört einer Generation ehemaliger DDR-Bürger an, die bis heute kritische Distanz halten zu dem mixtum compositum aus zwei verschiedenen deutschen Gesellschaften… Theater, so es überhaupt eine Bedeutung für sich beanspruchen kann, ist ein Seismograf der umgebenden Gesellschaft in und aus der es lebt… Dies war das Interesse, das den Aufschreiber dazu verleitete, Martin Linzer den Vorschlag zu machen, Gespräche über seine Erfahrungen und Erlebnisse im vergangenen ostdeutschen Theater zu führen…In Umrissen ist eine etwas andere Geschichte des Schauspieltheaters im deutschen Sozialismus entstanden, mit den Koordinaten Senftenberg, Dresden, Berlin und Halle, Magdeburg, Schwerin, Anklam und Cottbus. Unvermeidlich, dass die Berichte stets auch von der Zeitschrift Theater der Zeit handeln, deren Redaktion Martin Linzer seit 1954 angehört hat. Die Rettung der Zeitschrift aus den Trümmern der alten in die neue Gesellschaft hinein, ist, und er hat sich danach nicht gedrängelt, zu seinem Lebensprojekt geworden. Der Mann, der von sich selber sagt, er sei immer Opportunist gewesen, erwies sich dabei weniger als Flachschwimmer, denn als Rettungsschwimmer für Theater der Zeit.
10 €
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„Wir sind zu berühmt, um überall hinzugehen“ - Helene Weigel Briefwechsel 1935 - 1971
Hrsg. Stefan Mahlke
„Wir sind zu berühmt, um überall hinzugehen“ - Helene Weigel Briefwechsel 1935 - 1971
„Wir sind zu berühmt, um überall hinzugehen“ - Helene Weigel Briefwechsel 1935 - 1971![]() Hrsg. Stefan Mahlke
…Editionen, die nur die Briefe einer Person enthalten, leiden – wenn sie nicht kommentiert sind – darunter, dass die andere Seite ausgeblendet bleibt. Die Briefe der Weigel aber sind Berichte, Anfragen, Interventionen, Danksagungen, Notate. Sie sind dialogisch angelegt und lassen sich fast immer in Arbeitszusammenhänge stellen, sind also “Geschäftspost”. Briefe schrieb die Weigel zumeist, wenn ein Gespräch nicht möglich oder nicht angebracht war. Deshalb auch ist es keineswegs kokett, wenn sie von sich selbst schreibt: „Ich bin ein Briefschwein, und ich gedenke es zu bleiben.“ ... (Stefan Mahlke)
12,80 €
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Recherchen 6: ZERSAMMELT - Die inoffizielle Literaturszene der DDR nach 1990
Hrsg. von Roland Berbig, Birgit Dahlke, Michael Kämper-van den Boogaart und Uwe Schoor
Recherchen 6: ZERSAMMELT - Die inoffizielle Literaturszene der DDR nach 1990
Recherchen 6: ZERSAMMELT - Die inoffizielle Literaturszene der DDR nach 1990![]() Hrsg. von Roland Berbig, Birgit Dahlke, Michael Kämper-van den Boogaart und Uwe Schoor
Der inoffiziellen Literaturszene der DDR sind in ihrer kurzen Geschichte in bemerkenswert schneller Folge Qualitäten zugeschrieben und wieder abgesprochen worden. Aus Disparatem konstruierte man ein autonomes literarisches Leben zwischen Elbe und Oder/Neiße – ein Gewicht, das für kurze Zeit nach der Wende sogar der mit dem Vorwurf einer Gesinnungsästhetik diskreditierten Literatur die Waage halten sollte. Es folgte die Demontage im Zusammenhang mit der IM-Tätigkeit führender Mitglieder der Szene, und es blieb zumindest die Frage, ob der ästhetische Druck auf versteinerte Verhältnisse nicht maßlos überschätzt worden war. Die Prozesse einer literaturgeschichtlichen Bewertung dieser Vorgänge gehen z. Z. den langen Weg durch die Instanzen. Vor diesem Hintergrund schien eine Bestandsaufnahme zur inoffiziellen DDR-Literaturszene im ersten gesamtdeutschen Jahrzehnt als ein zu gleichen Teilen heikles und vielversprechendes, also reizvolles Unterfangen. Ergebnis war eine vom Literaturforum im Brecht-Haus und dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität ausgerichtete zweitägige Konferenz im Juni 2000.
10 €
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Recherchen 5: THEATERFRAUENTHEATER
Hrsg. von Barbara Engelhardt, Therese Hörnigk und Bettina Masuch
Recherchen 5: THEATERFRAUENTHEATER
Recherchen 5: THEATERFRAUENTHEATER![]() Hrsg. von Barbara Engelhardt, Therese Hörnigk und Bettina Masuch
Im November 1999 trafen sich im Literaturforum im Brecht-Haus Dramatikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kritikerinnen sowie Theaterpraktikerinnen aus den Bereichen Schauspiel, Dramaturgie, Regie und Intendanz, die mit einander und mit dem Publikum über den Stand der Theater-Frauen-Arbeit reflektierten. Die in Diskussionsrunden vorgetragenen, facettenreichen Standortbestimmungen und Texte bilden im vorliegenden Band die Grundlage verschiedenartigster Perspektiven auf das Theater. Dieser Band versammelt Berichte und essayistische Beiträge, Anekdoten und Analysen von und über Theatermacherinnen, die in unterschiedlichsten Genres das Thema auffächern: Betont wird die Pluralität vielfältiger Arbeitsweisen und Lebensformen, die einer schlichten Subsumierung aller unter der geschlechtsspezifischen Kategorie »Frau« widerspricht und bewusst das kulturell hergeleitete Bild von Weiblichkeit (im Theater) hinterfragt.
10 €
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Recherchen 4: Rot gleich Braun? - Brecht Dialog 2000. Nationalsozialismus und Stalinismus bei Brecht
Hrsg. von Therese Hörnigk und Alexander Stephan
Recherchen 4: Rot gleich Braun? - Brecht Dialog 2000. Nationalsozialismus und Stalinismus bei Brecht
Recherchen 4: Rot gleich Braun? - Brecht Dialog 2000. Nationalsozialismus und Stalinismus bei Brecht![]() Hrsg. von Therese Hörnigk und Alexander Stephan
Der vorliegende Band fasst die an fünf Abenden vor einem interessierten Publikum gehaltenen Vorträge zu dem ausdrücklich mit einem Fragezeichen versehenen Thema der international besetzten Brecht-Tage 2000 »Rot = Braun? Nationalsozialismus und Stalinismus bei Brecht und Zeitgenossen« in drei thematisch gegliederte Kapitel zusammen. Dazu werden ausgewählte Teile der im Austausch mit dem Publikum geführten Diskussion dokumentiert.
10 €
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Recherchen 3: Adolf Dresen - Wie viel Freiheit braucht die Kunst? Reden Briefe Verse Spiele
Hrsg. von Maik Hamburger. Mit einem Essay von Friedrich Dieckmann.
Recherchen 3: Adolf Dresen - Wie viel Freiheit braucht die Kunst? Reden Briefe Verse Spiele
Recherchen 3: Adolf Dresen - Wie viel Freiheit braucht die Kunst? Reden Briefe Verse Spiele![]() Hrsg. von Maik Hamburger. Mit einem Essay von Friedrich Dieckmann.
Der Theater- und Opernregisseur Adolf Dresen hat in jeder Phase seines Schaffens die Gemüter erhitzt, ob in den Sechzigern mit dem „Faust“ am Deutschen Theater in Ost-Berlin, ob in den Neunzigern mit dem „Ring“ an der Wiener Staatsoper. Parallel zu den Regiearbeiten entstanden in erstaunlicher Fülle und Vielfalt Texte, von denen viele bis jetzt nicht veröffentlicht wurden. Der vorliegende Band enthält Schriften aller Genres aus den letzten 40 Jahren.
16,50 €
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Arbeitsbuch - Volker Braun
Hrsg. von Frank Hörnigk
Arbeitsbuch - Volker Braun
Arbeitsbuch - Volker Braun![]() Hrsg. von Frank Hörnigk
Wer Braun unvoreingenommen liest, findet faszinierendes Material für die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, nämlich freie Aufschwünge des Denkens und strenge Fixierungen an einige wenige Essentials, die auch der auf Veränderung und Wandlung Versessene nicht aufgeben will, weil er wohl den Vorwurf des Opportunismus so sehr fürchtet wie der Teufel den Ausschluß aus der Hölle. (Manfred Jäger)
12,80 €
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Recherchen 1: MASSNEHMEN: DIE MASSNAHME - Kontroverse Perspektive Praxis Brecht/Eislers Lehrstück
Hrsg. von Inge Gellert, Gerd Koch und Florian Vaßen
Recherchen 1: MASSNEHMEN: DIE MASSNAHME - Kontroverse Perspektive Praxis Brecht/Eislers Lehrstück
Recherchen 1: MASSNEHMEN: DIE MASSNAHME - Kontroverse Perspektive Praxis Brecht/Eislers Lehrstück![]() Hrsg. von Inge Gellert, Gerd Koch und Florian Vaßen
Nach jahrelanger Tabuisierung, nach Glorifizierung wie Verteufelung, nach mehr als 60 Jahren Aufführungsverbot und dem Entstehen eines Mythos von der MASSNAHME ist die Zeit reif, über dieses Lehrstück neu nachzudenken. Namhafte Autorinnen und Autoren aus dem In-und Ausland, unter ihnen Klaus Völker, Wolfgang Fritz Haug, Joachim Fiebach, Alexander Stephan, Helmuth Lethen, Nikolaus Müller-Scholl, Susanne Winnacker und Andrzej Wirth, versammelt dieser Band exklusiv mit ihren Vorträgen und Aufsätzen, die sie für die internationale Konferenz zu Brecht/Eislers Lehrstück im Literaturforum im Brecht-Haus geschrieben haben.
5 €
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Brecht Dialog 1998
edition suhrkamp, 1999, Hrsg. von Therese Hörnigk
Brecht Dialog 1998
Brecht Dialog 1998![]() edition suhrkamp, 1999, Hrsg. von Therese Hörnigk
Die vorliegende Dokumentation der Gesprächsrunden im Hause Brechts und auf der Bühne des Berliner Ensembles anlässlich des 100. Geburtstags will die Möglichkeit zur weiteren kritischen Lektüre eröffnen. Zugleich soll mit diesem Material die anhaltende Aktualität Brechts, seines Werkes und seiner Biographie aufgerufen werden, eine Aktualität, die sich immer wieder vor allem in der Kontroverse mit ihm als einem modernen Klassiker und Klassiker der Moderne ausweist.
leider vergriffen
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100 Jahre Brecht
Hrsg. von Klaus Gehre, Anja Maier, Jan Böttcher, Kristin Schulz, Christian Hippe und Ute Wuttke
100 Jahre Brecht
100 Jahre Brecht![]() Hrsg. von Klaus Gehre, Anja Maier, Jan Böttcher, Kristin Schulz, Christian Hippe und Ute Wuttke
Die vorliegenden Texte bilden die Glieder einer Vorlesungsreihe, welche im Sommersemester 1998 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfand. Ihr Anlass war der 100. Geburtstag Bertolt Brechts. Der Einladung durch Prof. Dr. Frank Hörnigk folgten sowohl Fachleute aus dem akademischen Bereich als auch Autoren und Theatermacher. Im Anschluss an die Vorträge fanden Gesprächsrunden mit den Vortragenden – Nachschläge genannt – im Literaturforum im Brecht-Haus statt.
leider vergriffen
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Zum Selbstverständnis des Theaters der 90er Jahre - TheaterKulturVision
Hrsg. von Therese Hörnigk, Bettina Masuch und Frank M. Raddatz
Zum Selbstverständnis des Theaters der 90er Jahre - TheaterKulturVision
Zum Selbstverständnis des Theaters der 90er Jahre - TheaterKulturVision![]() Hrsg. von Therese Hörnigk, Bettina Masuch und Frank M. Raddatz
TheaterKulturVision soll einen Anstoß geben und Mut machen, sich von längst erloschenen Sternen geleitet nach Indien aufzumachen, um dann in einem Akt der Entkolonialisierung der Phantasie die Neue Welt zu entdecken. Was Theater und die Künste zu leisten haben und zur Diskussion stellen müssen, sind neue Entwürfe des Menschen. Entwürfe, die sich nicht auf das Abbild einer Generation reduzieren lassen, sondern mit den beschränkten und als mangelhaft erkannten historischen Entwürfen früherer Epochen auf Inseln außerhalb der Zeit kommunizieren können… (Frank M. Raddatz)
12,80 €
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